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Star Trek: Discovery – Besprechung Episode 04 (The Butcher’s Knife Does not Care fort the Lamb‘s Cry)

von Gastautor Sebastian Blasek

Spoilerwarnung.
Dieser Artikel enthält nicht nur heftige Spoiler zu der vierten Discovery-Folge „The Butcher’s Knife Does not Care fort the Lamb‘s Cry“ sowie allen vorangegangen Folgen. Das Weiterlesen empfiehlt sich daher nur, wenn man sämtlichen Episoden bereits gesehen hat.

Einleitung.

Endlich wieder eine Woche rum!

Es ist ein wahres Martyrium, eine Woche warten zu müssen, um die neue Folge sehen zu können (ich will gar nicht daran denken, wie das ist, wenn man ab Anfang November zwei Monate warten muss!). Tatsächlich macht es sicherlich viel vom Reiz aus, eine neue Serie so eng begleiten zu können, vor allem, wenn man in der Lage ist, diesen besonderen Moment mit anderen Star-Trek-Fans teilen zu können. Insofern bringt Discovery jetzt schon Fans zusammen, egal ob sie zusammen auf einer Couch fernsehen, Rezensionen im Internet lesen oder – wie ich es am meisten mag – sich in Kommentaren dazu austauschen…

Story.

Michael Burnham ist angekommen. Vielleicht nicht dort, wo sie sich selbst, andere wie Sarek oder Captain Georgiou oder ihr Potential sie unter normalen Umständen hingeführt hätten, aber immerhin trägt sie auf einem Sternenflottenschiff wieder eine Dienstuniform.

Aber ihr Dienst auf der USS Discovery führt noch immer zu mehr Fragen als Antworten. Spätestens aber, als sie von Captain Lorca beauftragt wird, jenes Monster von der USS Glenn auf verwertbare Waffentechnologie zu untersuchen, findet sie einen Fluchtpunkt aus dem Krieg der sie umgibt und erstmals kann sie sich wieder auf das konzentrieren, was die Sternenflotte ausmacht: Forschung und Entdeckung.

Doch die Realität des Kriegs-Alltags holt sie und ihre Schiffskameraden schon bald ein, als die Hauptdilithiumquelle der Föderation von Klingonen angegriffen wird und Lorca die Wissenschaftler des Schiffes drängt, einen Weg zu finden, die hilflosen, eingeschlossenen Minenarbeiter zu entsetzen. Burnham entdeckt dabei, dass es ausgerechnet ‚ihr‘ Monster ist, dass den lang gesuchten Schlüssel zur Verwendung der neuen Antriebstechnologie bergen könnte…

Lobenswerte Aspekte.

Charakterliche Abgründe.

Man kann Discovery ja viel vorwerfen (einer Tätigkeit, der Star-Trek-Fans ohnehin nur allzu gern nachkommen), aber sicherlich kann zu den Vorwürfen nicht gezählt werden, dass es der Serie nicht gelingen würde, erstmals seit langem wieder eine eigene Serien-Prägung entwickelt zu haben.

Dieser Umstand liegt meiner Meinung nach vor allem darin begründet, dass die Perspektive aus der die Geschichte erzählt wird, klarer zu verorten ist als je zuvor: Hatte Star Trek zuvor einen vergleichsweise multiperspektivischen Blickwinkel (aus dem es in den besten Folgen ausbrechen konnte), teilt der Zuschauer nunmehr eher den Informationsstand, über den auch Burnham verfügt. Wie sie muss er sich die Details mühsam zusammenpuzzeln, eigene Schlüsse ziehen und gegebenenfalls (wie ich nach dieser Episode) die eigenen Vermutungen zum weiteren Ablauf des Geschehens ad acta legen.

Beim Blick in Burnhams Abgründe, in die man sich problemlos hineinidentifiziert ohne es so recht zu merken, kann man feststellen, dass man nicht zuletzt deshalb eine so große Schnittmenge entwickelt, weil man als Zuschauer wie sie ist. Man wird gegen den eigenen Willen in einen Krieg geworfen, muss aus den spärlichen Informationen eine Interpretation schustern und will doch eigentlich nur forschen und entdecken.

Und auch wenn Burnham noch immer von der restlichen Crew begafft wird, weiß sie doch wie der Hase läuft, bewährt sich in bester Sternenflottenmanier und wird schließlich wieder Teil von etwas größerem – einer Crew, in der sie ihren Platz noch finden muss.

Mein persönliches Highlight bleibt hingegen Captain Gabriel Lorca, aus dem einfachen Grund weil er ein Arschloch ist.
Er applaudiert gehässig, als seine eigene Crew eine Kampfsimulation nicht schafft. Er folgt seinem verletzten Chefwissenschaftler auf die Krankenstation, wo er den absurden Arbeitsdruck auf ihn noch weiter erhöht. Und er scheut sich nicht, das Gewissen der gesamten Crew durch einen Übertragung der Transmission der eingeschlossenen Minenarbeiter von Corvan II in Geiselhaft zu nehmen, um seine Ziele zu erreichen.

Das alles sind Verhaltensweisen, die weder ein Picard, noch ein Sisko und erst recht keine Janeway an den Tag gelegt hätten. Auf den ersten Blick wirkt das wenig wie Star Trek und völlig deplatziert. Aber so manipulativ, berechnend und kaltblütig Lorca auch daherkommt, er ist bei Lichte besehen ein vergleichsweise typischer Sternenflotten-Führungsoffizier, denn die Archers, Kirks oder Georgiou, unter denen es der Crew ein Privileg ist zu dienen, sind keineswegs die Regel, sondern eher die Ausnahme in ihrer Organisation. Der Standard sind andere Befehlshaber, wie Star Trek sie nie müde wurde zu zeigen: Personen wie Tracey, Merrick, Randolph, Maxwell, Jellico, Benteen, Leyton, Dougherty, Marcus, Jameson usw.

Allenthalben gibt es derlei opportunistische Kommandanten und sie sind der Grund, warum wir Star Trek als so leuchtend empfinden – schließlich waren die bisherigen Captains allesamt ohne Fehl und Tadel. Aber die Wahrheit ist der ganze dreckige Rest da draußen, der immer nur dann hervorgekramt wird, wenn es gilt, dem leuchtenden Vorbild ein schlechtes Bespiel entgegenzusetzen.

Und deswegen mag ich Lorca. Erstmals erhält man einen Eindruck davon, wie andere Schiffe unter ihren Kommandanten funktionieren, was die anderen hochrangigen Offiziere antreibt und wie andere reagieren, wenn sie vor der gleichen Frage stehen, die Sisko in „Im fahlen Mondlicht“ beantworten musste.

Gab es sonst noch was?
Kaum.

Die meisten Charaktere blieben im Hintergrund. Das gilt für Stamets genauso wie für den erstmals aufgetauchten Bordarzt. Der instinktgesteuerte Saru bleibt sich noch immer treu, vor allem darin, zu wenig Screentime zu erhalten. Und der größte Verdienst der Sicherheitsschefin Landry bleibt es, das Zeitliche effektvoll gesegnet zu haben, um dem Zuschauer in bester „Game of Thrones“-Manier zu zeigen, dass man zu keinem Charakter an Bord des Schiffes eine emotionale Bindung aufbauen sollte.
Davon abgesehen gab es nur noch einen erfrischenden Auftritt, nämlich den der Klingonin L’Rell. Ihr Darstellung war die lebendigste, die man unter den scheußlich dargestellten Klingonen bislang gesehen hat – nicht zuletzt deshalb, weil sie nicht so hilflos durch die Geschichte stolpert, wie sämtliche männlichen Artgenossen es bislang tun.

Unberechenbarkeit.

Eine der besten Szenen der Folge spielt sich gleich in den ersten Sekunden ab. Erstmals wird man als Zuschauer Zeuge einer Replikation von innen, während man sich eigentlich fragt, was für eine scheußliche Weltraumanimation das jetzt wieder sein soll.
Doch weit gefehlt! Discovery spielt geschickt mit den Erwartungen des Publikums und ist sich nicht zu schade, ein mäßig dramatisches Setting durch den unerwarteten Tod eines Hauptcrewmitglieder drastischer zu gestalten. Mehr als bei Abramstrek, wo der Tod von Crewmitgliedern zwar von Anfang an als stilistisches Mittel billigend in Kauf genommen wurde, macht Discovery gleich von Anfang an Nägel mit Köpfen und ist sich nicht zu schade, Personen wie Georgiou, T’Kuvma oder Landry kurzerhand abzusägen.

Am Beeindruckendsten war jedoch, dass man irgendwann inmitten der Folge den Eindruck erhielt, dass das abstoßende Äußere des Schiffes (ich bleibe bei dieser Kritik) bei aller Hässlichkeit einen praktischen Nutzen haben könnte, der mit dem neuartigen Weltraumsporenantrieb zusammenhängt. Es drängt sich nun die Frage auf, ob eine derartige spontane Sinnhaftigkeit mit allen vermeintlich anti-kanonischen Elementen wie der Holo-Kommunikation, dem unlogischen Aussehen der Klingonen oder der Gestaltung der Armaturen geschehen wird. Wenn Discovery dieses Kunststück am Ende der fünfzehn Episoden tatsächlich gelingen sollte, wäre dies ein weiterer Aspekt, der der generellen Qualität der gesamten Serie zugutekommen würde.

Kanon.

Hand auf’s Herz – es gab recht wenig ergiebige Anlehnungen an den offiziellen Star-Trek-Kanon. Dort eine kaum erkennbare Referenz an corvanische Gilvos, hier ein flüchtiger Untertitel zum Haus des Kor und irgendwann wird auch mal Zefram Cochranes Name beiläufig in den Raum geworfen. Da hilft es auch nicht sonderlich, dass es einen Charakter namens Zaphod (Beeblebrox) gibt, Elon Musk als bahnbrechendem Erfinder Erwähnung findet oder die Spice-ähnliche Sporen ein Wesen derart beeinflussen, dass an die Navigatoren aus Dune erinnert.

Der Topos des unverstandenen Monster-Aliens ist hingegen so alt wie die Hortas selbst („Horta rettet ihre Kinder“), der Topos der missbrauchten Wunderkreatur so alt wie die erste Mission der Enterprise-D („Mission Farpoint“) und der Topos mittels andersartiger Kreaturen die eigene Geschwindigkeit zu manipulieren so alt wie Voyager („Equinox“). Immerhin sind die Anleihen aus anderen Star-Trek-Serien nicht so offensichtlich geklaut wie bei Seth MacFarlanes „Orville“.

Daher ist, nachdem es der Folge erstmals nicht gelingt, einen großen Cliffhanger zu setzen ein anderer Punkt von immenser Bedeutung: Spannung erstmals ein Privileg für Fans.

Der Antrieb der Discovery funktioniert endlich und man ist als Fan so ziemlich im Bilde, in welche RIchtung die Produzenten jene Kuh treiben werden. Als Trekkie ist man aber trotzdem gespannt, denn man weiß besser als jeder Gelegenheitszuschauer, dass das Ganze nicht funktionieren wird. Man ist sich schlichtweg im Klaren, dass dieses Unterfangen zu einem derartigen Fiasko mutieren wird, dass man noch Jahrhunderte später nicht darüber spricht, was mit der Discovery und ihrer revolutionären neuen Reise-Technologie passieren wird. Wir wissen, dass es eben keine Sternstunde der Sternenflotte werden wird und wir wollen erfahren warum.

Kritikwürdige Aspekte.

Moral mit der Brechkeule.
Zugegeben, „The Butcher’s Knife Does not Care fort the Lamb‘s Cry“ ist so ziemlich die erste Folge der Serie, in der jener puristische Forschungs- und Entdeckungscharakter das elende Kriegsthema übertrumpft. Ein Loblied auf besonnene Forschung ebenso, wie auf die Ideale, die Menschen zu Höchstleistungen anspornen.

Aber erstmals in der überschaubaren Geschichten der noch jungen Serie wird einem die Moral ins Gesicht geschleudert wie ein stinkender Fisch im Dorf der unbeugsamen Gallier. Das wird besonders deutlich, wenn niedliche Kinder in die erste Reihe geschoben werden, um Emotionen zu schüren. Frei nach dem Motto „Kann denn mal einmal jemand an die Kinder denken?“ fühlt man sich als Zuschauer nicht minder manipuliert wie die Crew der Discovery; spätestens wenn das kleine, ach so putzige Kiemen-Kind seinen Kopf in den Nachthimmel erhebt und seine ratlosen Eltern fragt, wem es die Wunderrettung gerade zu verdanken hat.

Das war echt unterste Schublade.
Aber es geht noch weiter!

Dazu kommt noch eine mäßig verschleierte Anklage an den Missbrauch von Tieren, die dem Rezipienten in einer so brachialen Offensichtlichkeit aufgetischt wird, dass man den Eindruck gewinnen kann, dass hier jemand versucht hat eine Peta-Broschüre im Science-Fiction-Gewand zu verfilmen.

Die stilvolle Subtilität, mit der die tiefere Moral in vorangegangenen Folgen behandelt wurde, ist in dieser – schon mit einem derart pathetischen Titel versehenen – Episode (meine recht eigenwillige Übersetzung: „Des Schlachters Messer kümmern die Schreie des Lammes nicht“) völlig verlorengegangen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Drehbuchautoren sie in den kommenden Folgen wiederfinden…

Kanonlöcher und Logikfehler.

Die offensichtlichen Sachen, wie das Äußere der Klingonen, der Widerspruch zwischen dem klobigen Äußeren der Schiffe und der modernen Bedienfelder sowie die unsinnige Verwendung von Holo-Kommunikation habe ich in den vorangegangenen Rezensionen ja bereits angesprochen. So wie es jetzt aber aussieht, wird die Liste nunmehr um einen noch weiteren Punkt ergänzt.

Kols Diebstahl der Tarntechnologie, die den Klingonen im Kampf gegen die Föderation helfen soll steht in einem völligen Widerspruch zur Tatsache, dass die Klingonen diese Technologie zehn Jahre später bei TOS nicht benutzen. Klar, es wird auch niemals behauptet, dass sie nicht über einen solchen Vorteil verfügen, den schon im dritten Kinofilm niemanden mehr vom Hocker reißt, aber auch hier ist eine Unstimmigkeit entstanden, die zumindest einer näheren Erklärung bedarf.

Ansonsten ärgern mich einige Logiklöcher.

Wenn die Klingonen schon aus Verzweiflung Georgiou gegessen haben, warum sammeln sie nicht die 8.186 Sternenflotten-Toten der Schlacht vom Doppelstern ein, um sich von ihnen zu ernähren?

Warum brauchte die Enterprise-D in „Verdächtigungen“ ein spezielles Schutzschild vor Sonneneinwirkungen, wenn die USS Discovery in ähnlicher Situation so lässig rausspaziert?

Was für ein kranker Geist liefert Pakete aus, die ständig piepsen wenn man sie nicht öffnet?

Und macht Burnham am Anfang der Folge nicht genau das, was sie am Ende der letzten Episode genau nicht machen wollte?

Meine Hauptfrage an die Produzenten bleibt allerdings diese:
Wer hat sich eigentlich die Mühe gemacht, bei der Evakuierung der USS Shenzou das Teleskop Georgious mitzunehmen, damit Burnham es später einmal erben kann?

Tempo, Tempo.

Ich kann nicht genau sagen, woran es genau gelegen hat, aber der gesamten Episode gelang es bei mir nicht, ein schlüssiges Maß an Dialog und Action zu finden. Durch die wichtigen Ereignisse raste die Story durch, um sich an den scheinbar weniger relevanten Stellen aufzuhängen.

Die Themen Krieg und Forschung lieferten sich einen so heftigen Schlagabtausch, dass man beinahe zwangsläufig den Überblick verlor, was die Folge eigentlich zu sagen versucht.

So scheint es unlogisch, dass die Handlung zwischen dem Tod der Sicherheitschefin, dem Kampf gegen die Klingonen und dem ersten erfolgreichen Einsatz des Warpsporen-Antriebs im Vergleich zu den Vorgängern irgendwie bedächtig wirkte.
Eine gewisse Statik lag aber nicht zuletzt deswegen über der Szenerie, weil die gnadenlos ablaufende Zeitspanne von knapp sechs Stunden bis zum Fall der Kolonie auf Corvan II mit so vielen Entwicklungen, Irrwegen, Dialogen, Charaktermomenten, Sterbeszenen und Durchbrüchen überfrachtet war, dass es am Ende zu dick aufgetragen wirkte. Hier hätte man sich an den Vorteilen des Streaming-Mediums orientieren können, dass im Gegensatz zum klassischen Fernsehserienformat nicht auf eine bestimmte Folgenlänge reduziert ist, sondern auch mal die Dreiviertelstunde überziehen darf.

Vielleicht wäre es von Vorteil gewesen sich einzugestehen, dass mehr manchmal eben doch mehr ist.

Übersetzung.

Die Übertragung ins Deutsche ist so gut gelungen, dass ich mich tatsächlich langsam sogar der deutschen Tonspur ohne Widerwillen beuge. Nur eines muss ich an dieser Stelle mal bemängeln:

Es gibt ein allenthalben akzeptiertes Wort im Deutschen, dass den englischen Begriff „Tardigrade“ umschreibt. Er lautet ‚Bärtierchen‘ oder auch ‚Wasserbär‘. Das hätte auch noch absolut zu den Erläuterungen Burnhams gepasst, aber stattdessen wurde auf einen kaum gebräuchlichen lateinischen Terminus zurückgegriffen. Das ist doof, vor allem, weil ein selbst ein ‚Bär‘ trotz aller Verniedlichung noch immer ein gefährliches Tier ist…

Fazit.

Die vierte Discovery-Episode „“The Butcher’s Knife Does Not Care fort he Lamb’s Cry“ ist kein Kracher. Es ist eine durchaus stabile Folge mit einigen gelungenen Elementen, die vor allem in der Unberechenbarkeit und dem immensen Spielraum bei den Charakteren deutlich wird. Am Ende war die Informationslast aber zu viel, um nur von fünfundvierzig Minuten getragen zu werden. So fehlt ihr wenn der Abspann anläuft nicht nur ein angemessenes Tempo, sondern auch die Subtilität in der Moralfrage, die diese Folge zur bislang schwächsten werden ließen.

Bewertung.

Sehr freundlich! Sehr gesittet!“

Schluss.

Auch wenn die vierte Folge Discovery etwas vom Fahrtwind verloren hat, bleibt man als Zuschauer etwas ungläubig zurück. Wie geht es weiter? Was passiert als nächstes? Wie scheitert man in den kommenden Folgen?

Auch wenn ich über den ein oder anderen Teil schimpfe, komme ich am Ende doch nicht davon ab, auch der nächsten Episode entgegenzufiebern. Es freut mich, dass Star Trek wieder da ist. Es freut mich, dass es neue Wege betritt. Und es freut mich, dass ich diese Freude gestreckt und nicht in einem Abwasch erleben kann.

Denkwürdige Zitate.

Burnham. Michael. Vorläufige Zuweisung: Wissenschaftsabteilung. USS Discovery. Rang: Keiner. Replikation der Uniform beendet.
Computer der Discovery

Es hat eine natürliche Aversion gegen Licht – so wie ich.
Captain Gabriel Lorca

Ich merke immer wieder, wie sehr ich vulkanische Weisheiten hasse. Sie sind neu hier, deshalb gebe ich Ihnen jetzt mal einen Rat: Lorca interessiert sich nicht dafür, wer Sie sind. Er interessiert sich dafür, was sie tun können – für ihn. Und wenn er von uns erwartet, dass wir dieses Ding für seinen Krieg nutzbar machen können, dann werden wir genau das tun.“
Sicherheitschefin Landry

Kollision ist keine Option!“
Captain Lorca

Zu verstehen wie es sich fühlt, ist nicht unsere Mission. Der Captain will wissen wie es kämpft. Und tötet. Lorca meinte, ich soll Sie im Auge behalten. Dass Ihre Neugier Sie vom rechten Weg abbringen könnte. Wir werden ihn nicht enttäuschen…“
Landry

Jedes Raumschiff in der Galaxis – ob von den Klingonen oder der Föderation – braucht Dilithium. Wenn wir Corvan nicht beschützen können, werden tausende sterben und der Krieg ist verloren. Können Sie auch seine Unfähigkeit heilen unser Schiff dorthin zu bringen, wo es hin muss?
Lorca

Sie haben sich wirklich keinen Deut verändert, Burnham. Ihre reuevollen Worte waren nur geheuchelt. […] Ich habe mich geirrt, was ihre Eingnung für die Crew angeht: Sie werden sich perfekt mit Captain Lorca verstehen.
Saru

Ohne den Sporenantrieb schaffen wir es nicht rechtzeitig nach Corvan II. Und dann sterben sort alle. Ich kann den Leuten nicht helfen. Aber Dir kann ich helfen.
Sylvia Tilly

„Hallo Michael! Ich hoffe es geht Dir gut, wo immer Du Dir das auch gerade ansiehst. Inzwischen hast Du bestimmt Dein eigenes Kommando und bist Captain Deines eigenen Schiffes. Ich habe immer versucht Dir beizubringen nach einer Maxime zu leben. Der beste Weg sich selbst kennenzulernen ist, andere kennenzulernen. Du bist neugierig. Eine Entdeckerin. Und aus diesem Grund vermache ich Dir meinen geliebtesten Gegenstand. Seit Jahrhunderten wird er in meiner Familie weitergereicht. Meine Hoffnung ist, dass Du ihn benutzt, wenn Du damit fortfährst die Mysterien des Universums zu erforschen. Sowohl im Inneren als auch im Äußeren. Und halte die Augen offen und Dein Herz. Immer. Leb wohl, Michael und viel Glück! Ich bin wirklich so stolz auf Dich als wärst Du meine eigene Tochter. Gib gut auf Dich acht. Aber noch viel wichtiger: Gib gut auf die acht, die unter Deiner Obhut stehen.
Captain Georgious Hologramm

Besprechung Episode 01 & 02
Besprechung Episode 03
Besprechung Episode 04
Besprechung Episode 05

Sebastian Blasek (auch als Turon47 bekannt) ist in selbst seinen späten Dreißigern noch immer ein großer Star-Trek-Fan, nachdem er 1988 das erste Mal “Raumschiff Enterprise” im Westfernsehen sehen durfte. Aufgewachsen in einem Staat den es nicht mehr gibt, wohnt er heute in Potsdam, wo er Deutsch und Geschichte studiert hat. Der anglophile Fußballfan schreibt in seiner spärlichen Freizeit Artikel für die Star-Trek-Tafelrunde “Hermann Darnell” und schläft am Wochenende gern aus.

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